Im ersten Durchgang waren die Mädchen der LK 4 gefordert. Hier hatten sich Nele und Johanna qualifiziert. Beide gingen mit großem Elan in den Vierkampf. Leider verließ Johanna einmal den Balken vorzeitig. Dadurch gelangte sie "nur" auf Rang 10 von 32 Turnerinnen. Besser zeigte Nele ihre 4 Kürübungen und verfehlte denkbar knapp das Podium. Platz 4 ist ein tolles Ergebnis! Jede der Beiden hat zudem noch eine Finalchance am nächsten Tag erturnt.
Die drei Jungen griffen am Nachmittag in den Wettkampf ein. Robert turnte noch an den Tiefgeräten und zeigte einige sehr gute Übungen in der LK 4, besonders am Boden. Das Endergebnis war der 4. Rang. Richard und Gero mussten bereits an die Hochgeräte. Hier zeigten sie ebenfalls in der LK 4 an allen 6 Geräten nahezu fehlerfreie Übungen. Die Konkurenz hatte allerdings höherwertige Elemente zu bieten. So war es schwer um den Sieg zu kämpfen. Am Ende rangierte Richard auch auf Platz 4. Alle drei haben aber noch diverse Finalchancen, da die Konkurenz nicht so groß wie bei den Mädchen ist.
Ein Gerät mußten die Finalteilnehmer warten bis es die ersten Erfolge gab. Johanna konnte am Stufenbarren die Silbermedaille erringen. Gleichzeitig erturnte sich Robert an den Ringen Bronze. Leider kam Nele beim Sprung nur auf Platz 4. Dafür hatte Robert am Boden sogar der Titel erturnt! Dazu sicherte er sich noch Silber am Sprung und Reck. Die beiden älteren Jungen erfüllten sich auch den Medaillentraum. Richard wurde zweimal denkbar knapp Vizemeister am Barren und Reck. Gero turnte am Barren eine Bronzekür.
Ein erfolgreiches Meisterschaftswochenende endete für das fünfköpfige Team des TuS. Das Anfeuern und Daumendrücken der Eltern und Verwandten hatte sich gelohnt.
Die Betreuung während des wettkampfes übernahm an beiden Tagen Yvonne. Die kampfrichterlichen Aufgaben nahmen Cordula (wbl.), Philipp und Steffen (ml.) wahr.
Die größten Chancen auf eine gute Platzierung hatten die drei Seniorenturnerinnen Ulla, Cordula und Ute. Doch das Wetter machte in diesem Jahr wieder einmal nicht mit. Erst mit stundenlanger Verspätung konnte der Turnwettkampf im Jahnstadion nach einem starken Regenguss starten. Dabei musste Ulla noch umgemeldet werden, sonst hätte sie sich mit den 55-jährigen duellieren müssen. Doch ihrem Start am Abend in der AK 70 stand nichts im Weg. Sie konnte im Zweikampf an Boden und Bank den Sieg erturnen. Zu Silber turnte Cordula in der AK 60. Es fehlten nur wenige Zehntel zum Sieg. Während Ute wieder einmal ebenfalls in der AK 60 knapp am Podest vorbeischrammte und Platz vier belegte. Danach konnte beim Turnerball in der Sektkellerei ausgiebig gefeiert werden.
Ben hatte sich bei der Jugend LK 3 am Sonntag gezeigt. Im Vierkampf an den Hochgeräten konnte er mit der Konkurenz gut mithalten und belegte den 9. Rang unter 22 Turnern.
Vom TuS nahmen vier Turnerinnen an dieser Mehrkampfmeisterschaft teil. Zuerst turnte das große Feld der Jugendlichen hierunter Nele, Melina und Soraya in der LK 4. Unter 58 gemeldeten Turnerinnen belegten sie die Plätze 31, 33 und 44. Auffällig an den Wertungen war, dass es nur Soraya am Barren mit einer 8,2 einmal gelang über 8 Punkte in der E-Note zu liegen. Die Höchstnote für die Frankfurter erreichte Melina am sonst so schwierigen Balken mit 11,80. An der Betreuung durch Yvonne konnte es jedenfalls nicht gelegen haben. Cordula wertete für den TuS im ersten Durchgang.
Später turnte Luise in der LK 3 der Frauen und kam auf einen sehr guten 5. Platz. Hier wäre bereits mit einem Punkt mehr eine Bronzemedaille möglich, doch das verhinderte der Zitterbalken mit 6,3 in der E-Note. Gleich der Aufgang klappte nicht und brachte so einen enormen Punktabzug. Schade für einen sonst sehr erfolgreichen Wettkampf an den anderen Geräten. Im zweiten Durchgang wertete Sophie.
Wieder war es Julie, die einfach nicht zu schlagen war. Ihre Übungen an den 4 Geräten zeigte sie in der Altersklasse bis 11 Jahre auf so hohem Niveau, dass keine weitere Turnerin an ihr Niveau heranreichen konnte. Als nunmehrige Landesmeisterin in der LK 4 ist das Lohn für ihren Trainingsfleiß. Joanna wurde im gleichen Wettbewerb 21.
Melina konnte mit Platz 14 in der AK 12/13 nach der schwierigsten Balkenkür leider nicht vorn mithalten, weil ihr zwei äußerst seltene Elemente nicht sicher gelangen. Hier turnte Joleen nach ausgeglichenem Mehrkampf auf Platz 20.
Bei den Jungen schaffte es es lediglich Gero aufs Treppchen. Mit Platz 3 bei den 12/13-Jährigen rettete er die Frankfurter Bilanz in einem spannenden Finale an den Hochgeräten der LK 4. Moritz schaffte Platz 5 im Sechskampf der LK 4 bis 11 Jahre und Richard Platz 9. Robert turnte bei den jüngeren auf Platz 12.
Wieder einmal unschlagbar war Julie Hein. Sie turnte sich in der AK bis 11 zum ungefährdeten Sieg in der großen Schar der 22 Turnerinnen aus Schwedt, Strausberg und Eberswalde. Der Balken war an diesem Tag ihr bestes Gerät. Nele und Malea konnten sich knapp mit Platz 10 und 12 nicht für die anstehende Meisterschaft qualifizieren.
Bei den größeren Turnerinnen der LK 4 belegten Melina und Joleen Platz 5 und 6, wobei Melina ebenso auf dem Balken die beste Kür des Tages zeigte und Joleen deswegen eine bessere Platzierung verfehlte.
Bei den Jungen waren in allen drei Klassen zusammen nur 10 Turner gemeldet. Somit waren alle automatisch qualifiziert. Mit jeweils Platz 2 zeigten Gero und Moritz einen guten Sechskampf an den Geräten. Robert konnte sich über Platz 3 freuen.
Im ersten Durchgang turnten 6 kleine Turnerinnen ihre Pflichtübungen in der Klasse P4 und P5. Hier gibt es keine Landesmeisterschaft. Platzierungen folgen.
Es war ein Dreierteam, das im ersten Durchgang der Altersturner beteiligte. Lediglich Cordula, Ute und Axel wollten um die Siegertrophäe streiten. In einem insgesam schrumpfenden Teilnehmerfeld gab es dennoch herausragende Übungen, die von hoher Turnkunst selbst im Alter über 80 Jahren künden. Was da an Überschlägen, Schwüngen, Sprüngen und Salti geboten wurde, offenbarte das Turnen als Sportart von hoher Ästhetik und Ausdruckskraft. Besonders die Jugend und Erwachsenenturner zeigten hochwertige Übungen, die jeder Meisterschaft zur Ehre gereichen würden. Einem Sturm gleich wurden Flüge und Bewegungen an die Geräte gezaubert, die der Zukunft des Turnens weit strahlen sollten.
Die Frankfurter Turnerinnen präsentierten ihre Übungen mit hoher Sicherheit und so wurde es gar ein Doppelsieg durch das Frauenduo in der AK 60. Es siegte Cordula vor Ute im Dreikampf an Boden, Bank und Stufenbarren. Axel konnte in der AK 65 in einem ausgeglichenen Vierkampf den zweiten Platz erturnen.
Als Wertungsrichter fungierten Lindsay, Luise und Steffen.
Den Wettkampfhöhepunkt stellte sicherlich der Turnerball dar. Hier trafen sich aktive und ehemalige Turner aus der Nähe und auch aus dem Ausland um Turnfreundschaften zu pflegen.
Im zweiten Durchgang der Frauen trat Luise eine Woche nach ihrem Titelgewinn mit vielen Starterinnen aus dem ganzen Bundesgebiet an. Hier werteten Ute und Lindsay.
In vier LK-Riegen verglichen sich die TuS- Turnerinnen Malea, Nele, Greta und Soraya im Nachmittagsdurchgang an allen vier Geräten. Dabei war der Boden aus einfachen Läufern nicht das einzig Ungewohnte für die sehr jungen Turnerinnen. Doch auch die Konkurrentinnen zeigten sich in Reichweite. Mit sauberen Übungen konnten die Kampfrichter am Besten überzeugt werden, hohe Noten zu vergeben. Am Besten schnitten Greta (LK4 jünger) und Soraya (LK 4 älter) mit jeweils dem 3. Platz ab. Nele belegte Platz 6 und Malea Platz 12.
Mit Cordula und Luise schickte der TuS zwei Kampfrichterinnen. Yvonne übernahm die wichtige Betreuerfunktion.
Melina, Nele, Leah, Joleen und Elena gingen gemeinsam mit ihrer Trainerin, Frau Willwohl, in der Wettkampfklasse C der 11- bis 14-jährigen an den Start. Alle 5 turnten in der LK 4 und starteten an allen 4 Geräten. Zum Sieg im Team fehlten allerdings fast 10 Punkte. Doch auch die 6 weiteren Teams lagen etwa gleich auf. Mit nur 0,2 Punkte Vorsprung gelang ein umjubelter zweiter Platz. Den Erfolg komplettierte Elena´s Sieg in der Einzelwertung. Gefolgt von Leah, Melina und Nele auf den Plätzen 5 bis 7. Joleen vervollständigte mit Platz 10 von 35 Turnerinnen das hervorragende Abschneiden.
Cordula und Luise stellten sich als Kampfrichter dem bedeutensten Wettkampf in der Region zur Verfügung.
Einen Tag nach Aschermittwoch traten die aktiven Turner zu ihrem ersten Wettkampf im neuen Jahr an. Bunt kostümiert traten sie paarweise an die Geräte, jeweils ein Junge und ein Mädchen. Auch die Kampfrichter hatten sich verkleidet und waren ausnahmsweise einmal nicht so streng. Sie gaben sogar Zusatzpunkte für originelle Einfälle. Das Training der letzten Wochen hatte sich ausgezahlt. Die Übungen an den vier Geräten konnten so in kleinem Rahmen in einem Wettkampf erprobt werden.
Kleine Spiele stärkten den Zusammenhalt im Verein bevor die Platzierungen fest standen.
Bei der Siegerehrung gewann das Team Ronaldo nicht ganz überraschend bestehend aus Moritz (AK7) und Melina Behzad (LK4). Dafür gab es Applaus, kleine Geschenke und eine große Rakete, so dass die ganze Halle vom Jubel erzitterte. Aber auch die weiteren 10 Platzierungen wurden laut bejubelt.
Nun beginnt der Ernst des Turnens mit diversen Wettkämpfen im Frühjahr.
Im Sechskampf der LK 3 Jugend belegte Ben den Platz 5 nach einem wechselvollen Verlauf. Boden und Sprung meisterte er souverän, am Reck und Pauschenpferd hakte es in der Übung etwas zu sehr.
Bei den Frauen der Erwachsenenklasse LK3 bewarb sich Lean um eine Medaille. Sie turnt immer beim Tus, wenn sie in Frankfurt weilt und bereitete sich kurzfristig auf die Meisterschaft vor. Mit dem besten Sprung und routinierten Übungen an Boden, Balken und Barren erturnte sie sich die Silbermedaille.
Luise turnte in der LK3 der Jugend und hatte eine große Medaillenchance im zweitgrößten Teilnehmerfeld von 29 Starterinnen. Boden und Sprung lagen im Soll, der Barren beschehrte ihr sogar die Tageshöchstwertung. Lediglich die Balkenübung durchkeuzte ihre Ambitionen. Hier verließ sie zweimal unfreiwillig den schmalen Zitterbalken vorzeitig. Mit einem äußerst knappen vierten Platz kann sie trotzdem sehr zufrieden sein.
34 Turnerinnen rangen um den Sieg in der LK 4 Jugend. Hier starteten auch Natalia und Anna. Während Natalia nach längerer Pause mit Platz 9 sofort der Anschluss gelang, wurde Anna 24. nach viel Pech am Barren.
Kampfrichter hatte der TuS mit Veit und Ute gestellt.