Neben den zwei Altersklassen wurde auch zwischen Kür- und Pflichtübungen unterschieden, so dass 7 Wettbewerbe ausgetragen wurden.
Bei der Einsteigerklasse P3 der Pflichtübungen der Turnerinnen belegten die drei TuS Starterinnen Lilly, Mara und Violetta in ihrem ersten Wettkampf die Plätze 4,5 und 6. Eine Stufe höher (P4) starteten Mila,Talia, Xhesina, Elly, Nelly, Jasmin und Pia. Bei 16 Turnerinnen belegte Mila mit Platz 7 die beste TuS Platzierung im Mehrkampf an den vier Geräten. Den Sieg in der P5 konnten die TuS-Turnerinnen Anna, Charlie, Lilli und Lilly unter sich austurnen. Mit der besten Bodenübung gewann Lilli knapp vor Anna und Charlie.
Die Kürübungen boten mehr Abwechslung, da sie individuell für jede Turnerin zusammengestellt werden. Das bereitet den Kampfrichtern in der Bewertung manch harte Nuss zu knacken. Max hatte bei seinem ersten Vierkampf keinen Gegner und gewann somit die Goldmedaille im Nachwuchswettbewerb der Leistungsklasse 4 ungefährdet. Gero, Richard und Robert lieferten sich einen spannenden Sechskampf an den olympischen Geräten. Mit nur einem zehntel Punkt Vorsprung gewann Gero vor Richard und Robert am Schluss.
Von 14 Turnerinnen belegten Johanna und Nele die Plätze 1 und 3 in der LK 4 bis 12 Jahre. Dabei wies Johanna eine außergewöhnliche Leistungssteigerung in ihrem letzten Wettkampf in der u12 nach. Lenja und Franziska hatten am Sprung sowie am Balken Schwierigkeiten und kamen nur auf Platz 11 und 12. Bei den älteren Turnerinnen verpasste Melina den Sieg um einen viertel Punkt. Greta wurde Sechste, nachdem der Weihnachtsmann sie zuvor schon interviewt hatte, vor Nele und Soraya im Feld der 11 Starterinnen.
Vor der Siegerehrung zeigten die TuS- Übungsgruppen eine Choreographie zur Erwärmung und anschließend überraschte der Weihnachtsmann vier kleine TurnerInnen mit seinem Wissen und kleinen Aufmerksamkeiten. Die Medaillen übergab der Weltklasseturner Sylvio Kroll und bracht so noch mehr Glanz in die strahlende Halle.
Mit einem recht kleinen Team von zwei SeniorenturnerInnen nahm der TuS aktiv am Wettkampfgeschehen teil. Dazu gesellten sich je ein Kampfrichter für den weiblichen und männlichen Bereich. Bei den Frauen der AK 60 startete Ute in einer der größten Altersklasssen. Im hart umkämpften Dreikampf an Bank, Boden und Stufenbarren konnte sie nach soliden Kürübungen den sechsten Platz erturnen. Etwas besser schnitt Steffen in der AK 55 ab. Er wurde Zweiter in seinem letzten Vierkampf an den Hochgeräten Barren, Reck, Boden und Sprungtisch vor dem anstehenden Wechsel in die nächsthöhere Altersklasse im nächsten Jahr. Betreut wurden beide durch Axel.
Cordula wertete bei den Frauen an der Bank nachdem es dort ohne sie zu keiner aussagekräftigen Wertung gekommen war. Veit trug am Barren im ersten Durchgang wesentlich zur Findung des Ausgangswertes bei.
Am Abend wurde das goldene Jubiläum durch einen stimmungsvollen Turnerball gefeiert und dabei viele Begebenheiten noch einmal wieder aufleben gelassen.
Vom TuS nahmen in diesem Jahr drei Seniorenturnerinnen teil. Die größte Hürde stellte die Kälte im August für die Camper dar. Selbst das Aufwärmen gelang nur mühsam. Trotz zahlreicher Regenunterbrechungen wurde der erste Durchgang vollständig absolviert. Das Ergebnis für die TuS-Turnerinnen kann sich wieder sehen lassen. Erfolgreich konnten Ulla (AK65) und Cordula (AK60) mit dem Bronzerang in ihrer Altersklasse überzeugen. Nur knapp am Treppchen vorbei turnte Ute mit Platz 4 in der AK 60 unter 12 gemeldeten Turnerinnen aus ganz Deutschland. Der Abend klang mit einem zünftigen Ball in der Sektkellerei aus.
Sylvio wurde mit der Ehrung im Jahn-Ehrenhain eine besondere Überraschung bereitet. Er hat nun seine eigene Plakette an diesem so geschichtsträchtigen Ort.
Es war ein Dreierteam, das im ersten Durchgang der Altersturner beteiligte. Lediglich Cordula, Ute und Axel wollten um die Siegertrophäe streiten. In einem insgesam schrumpfenden Teilnehmerfeld gab es dennoch herausragende Übungen, die von hoher Turnkunst selbst im Alter über 80 Jahren künden. Was da an Überschlägen, Schwüngen, Sprüngen und Salti geboten wurde, offenbarte das Turnen als Sportart von hoher Ästhetik und Ausdruckskraft. Besonders die Jugend und Erwachsenenturner zeigten hochwertige Übungen, die jeder Meisterschaft zur Ehre gereichen würden. Einem Sturm gleich wurden Flüge und Bewegungen an die Geräte gezaubert, die der Zukunft des Turnens weit strahlen sollten.
Die Frankfurter Turnerinnen präsentierten ihre Übungen mit hoher Sicherheit und so wurde es gar ein Doppelsieg durch das Frauenduo in der AK 60. Es siegte Cordula vor Ute im Dreikampf an Boden, Bank und Stufenbarren. Axel konnte in der AK 65 in einem ausgeglichenen Vierkampf den zweiten Platz erturnen.
Als Wertungsrichter fungierten Lindsay, Luise und Steffen.
Den Wettkampfhöhepunkt stellte sicherlich der Turnerball dar. Hier trafen sich aktive und ehemalige Turner aus der Nähe und auch aus dem Ausland um Turnfreundschaften zu pflegen.
Im zweiten Durchgang der Frauen trat Luise eine Woche nach ihrem Titelgewinn mit vielen Starterinnen aus dem ganzen Bundesgebiet an. Hier werteten Ute und Lindsay.
In vier LK-Riegen verglichen sich die TuS- Turnerinnen Malea, Nele, Greta und Soraya im Nachmittagsdurchgang an allen vier Geräten. Dabei war der Boden aus einfachen Läufern nicht das einzig Ungewohnte für die sehr jungen Turnerinnen. Doch auch die Konkurrentinnen zeigten sich in Reichweite. Mit sauberen Übungen konnten die Kampfrichter am Besten überzeugt werden, hohe Noten zu vergeben. Am Besten schnitten Greta (LK4 jünger) und Soraya (LK 4 älter) mit jeweils dem 3. Platz ab. Nele belegte Platz 6 und Malea Platz 12.
Mit Cordula und Luise schickte der TuS zwei Kampfrichterinnen. Yvonne übernahm die wichtige Betreuerfunktion.
In der Halle erwartete das siebenköpfige TuS-Team ein erster Leistungsvergleich im Dreikampf. Dabei konnte aus den vier Geräten Boden, Sprung, Barren, Balken/Reck gewählt werden. Für Ulla sollte es zudem ein Wettkampf mit erhöhten Anforderungen im Hinblick auf den demnächst anstehenden Weltcup werden. Sie wurde dafür mit einer 10,0 belohnt und dem Sieg in ihrer Altersklasse 65. In der etwas jüngeren AK 60 der Frauen gingen mit Cordula, Ute und Ines gleich drei Turnerinnen aus Frankfurt an den Start. Es siegte Cordula vor Ute. Ines belegte den 4. Platz. Axel belegte in der AK 65 ebenfalls Platz1 vor zwei Turnern aus Sachsen. Einzelsieger wurde Steffen. In der Erwachsenenklasse 3 der Frauen siegte Luise in einem sehr guten Wettkampf.
Lindsay sorgte als Kampfrichterin für stets korrekte Noten.
Der Wettkampf klang mit einem gemeinsamen Abendessen und anschließendem Tanz gesellig aus.
Sechs Turnerinnen und zwei Turner beteiligten sich am Mehrkampf an den Geräten und drei bei den angebotenen Workshops. Dabei hätte es durchaus bessere Platzierungen bei den Damen geben können, wenn der Balken/Bank sich nicht wieder als zu schmal erwiesen hätte. Alle hatten mindestens eine Unsicherheit bzw. Sturz, die zu großen Abzügen führten. Beste wurde zum wiederholten Mal Ulla mit Platz 2 in der AK65. Knapp das Podium verpasste Cordula mit Rang 4 in der AK55. Hier wurde Ute Siebente.
Sophie wurde Elfte und Luise 19. in der LK3 unter 34 Starterinnen. Währendessen turnte sich Ben im Vierkampf der Jugend 3 an den Hochgeräten auf Platz12. Axel erreichte in seinem Dreikampf der AK65 Platz9.
Parallel belegten Silvio und Veit verschiedene Workshops zur Weiterbildung.
Am ersten Tag fanden die Mehrkämpfe im Turnen statt und gleich im ersten Durchgang konnten die Geschwister Julien und Leah mit Platz 3 und 4 im Vierkampf der LK 4 (bis 11 Jahre) positiv beeindrucken. Hinzu kam ein achter Platz von Elena in der LK 4 über 12 Jahren.
Bei den Jungen starteten Gero und Richard in der LK 4 (bis 11 Jahre). Dabei konnten beide medaillengeschmückt heimkehren. Im Sechskampf belegte Richard zwar nur Platz 5, aber in einigen Finals hatte er und Gero Erfolg.
Für alle standen am Sonntag Finals an. Auch hier gab es Gold, Silber und Bronze.
Erfolgreichste Turnerin wurde Leah mit zweimal Gold, weil sie am Balken und Sprung gewann. Die kleine Julien erturnte sich einen Titel am Barren und eine Bronzemedaille auf dem Balken. Ebenfalls am Balken erturnte sich Elena Bronze.
Richard konnte dreimal das Treppchen erobern. Am Barren reichte es zu Silber. Am Boden und Reck erturnte er Bronze. Gero gewann Silber auf dem schwierigen Pauschenpferd. Alle Turnerinnen und Turner wurden von Yvonne betreut, die auch die Bilder beisteuerte.
Eigene, verpflichtende Kampfrichter des Tus an beiden Tagen waren bei den Jungen Mary-Jane und Cordula bei den Mädchen.
Eine Garantie auf das Treppchen hat zwar niemand, trotzdem schafft es Ulla jedes Jahr aufs Neue, sich ebendort zu platzieren. 2024 wurde es hinter ihrer Dauerkonkurentin Petra in der AK 65 Silber. Von den drei geturnten Geräten wurden die zwei besten gewertet. Da fehlte am Ende ein halber Punkt zum Sieg.
Ute (AK 60) und Axel (AK 65) hatten sich scheinbar verabredet und belegten jeweils den 7. Rang im Drei- bzw. Vierkampf.
Ein standesgemäßer Turnerball beendete am Abend die Meisterschaft.
Nach dem erfolreichen Abschneiden in Spremberg wartete nunmehr eine erste wahrliche Bewährungsprobe auf die Mehrkämpfer. Stimmt die Musik am Boden, sind die neu eingeübten Elemente ausreichend und hoch eingestuft, wie klappen die Übungen? Alle diese Fragen wurden in Eberswalde beantwortet.
Doch auch manches Gebrechen der Muskulatur oder der Gelenke musste überwunden werden.
In der AK 65 zeigte Ulla an drei Geräten (Boden, Bank und Stufenbarren) ihre Übungen. Hinter ihrer Turnfreundin Petra wurde sie Zweite.
Ute trat erstmals in der AK 60 an, gemeinsam, mit Cordula und konnte sogleich Platz 4 belegen vor Cordula, ... weiterlesen